Aarstider

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released April 21, 2012

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Track Name: I - Sonnenuntergang
Schmerz plagt mein Gemüt,
Leid macht mich verrückt,
zu eisig ist die Luft.
Die Sonne, sie ist fort,
Mir genommen ohne ein Wort,
Ich fleh’ dich an, komm’ zurück.

Alleine wartend im kalten Schnee,
dein Lachen fehlt, wohin ich auch blick’,
auf einmal ist alles so still.
Was bleibt dies’ Welt ohne dich,
Dunkelheit, kein einziges Licht,
kalt, trostlos und trist.
Årstider,
Årstider,
Årstider,
Jahreszeiten...
Frühling, Sommer, Herbst und Winter,
ist der Zeitpunkt wieder da,
an dem euer Kreis geschlossen,
für sie kam er doch viel zu früh.
Lasse sie einmal noch leben,
lass’ sie an meiner Seite stehen,
lass’ sie mich einmal noch berühren,
bevor sie muss letztendlich gehen.
So eiskalt...

Konfus, verwirrend
Grenzen verschwimmen,
diffus, verheerend,
wie Blut runterrinnend,
komplex, kompliziert,
so nah, doch so fern,
besessen von dir,
meinem eisblauen Stern,
ich frage mich, wo sehen wir uns wieder,
in deinem Reich der Freiheit und der Lieder,
blickte ich in deine Augen,
glitzernd wie das Meer,
strahlend wie die Sonne,
wurden meine leer...
Die Sonne sie geht unter,
die Welt mit ihr dazu.
Die Nacht beginnt,
der Tag ist geendet,
und mit ihm fort bist du...

Warum?
Track Name: II - Nachtmahr
Tief gefallen,
wo bin ich hier,
blitzende Krallen,
greifen nach mir,
eherne Wurzeln halten mich fest
in tiefschwarzer Nacht.

Lebend eingemauert,
ich will hier fort.
Ein stählerner Käfig,
dies’ dunkler Ort,
ich will hier raus,
doch kann ich nicht,
durch dies’ Mauern
dringt kein Licht.
Gefangen in meinen Gedanken,
einer dunklen Mär,
die Last die mir auferlegt,
ist zu schwer.
Doch kann ich nicht anders,
ich geb’ mich ihr hin,
der schmerzenden Nacht,
ohne Kopf und Sinn...

Was soll das,
ist das ein Traum?
Ein Nachtmahr,
ein toter Baum
in meiner Fantasie,
durchdrungen von
Melancholie?
Was nur,
was kann ich tun,
um meinem Schicksal zu entfliehen,
dem Leid und der Trauer
die Macht über mich zu entziehen?
All diese Fragen und keine Antwort,
wann nur, wann nur, wann geht es nur fort?

Die Luft gefriert,
der Winter kommt,
mein Leib vom Frost erstarrt...
Die Sehnsucht nach der Sonne
sie ist so groß...
Allein du, eisblauer Stern,
strahlst auf dem Himmelszelt,
Finsternis macht sich breit,
nun wo auch du fällst...

Frühling, Sommer, Herbst und Winter,
vier Jahreszeiten drehen sich im Kreis,
mal grün, dann unfassbar schön,
doch dann klirrend kalt, grau und weiß.
Solvej, Quelle allen Lebens und Glückseligkeit,
wenn ich dich seh’ glüht mein Herz,
Vetr, brichst du herein ist es an der Zeit,
sich einzustellen auf den Tod.

Julmond, bringst die ewige Nacht mit dir,
ein Land überzogen von Eis...
Kalt und gnadenlos bist du,
eine Grausamkeit die seinesgleichen sucht...
Nachtmahr, folgst mir durch Tag und Nacht,
alles schläft, doch du wachst.
Am Boden zerstört, den Willen genommen,
doch du grinst mich an und lachst...
Track Name: III - Klagelied
Schlug es mir in’s Gesicht,
was ist dort bloß geschehen?
Hat das Schicksal es auf mich abgesehen?
Ich seh’ es nicht, kann es nicht verstehen.
Dieser Zeiten bin ich allein,
siehst du es nicht, kannst du nicht verzeihen? ...

Allein bin ich in dies’ Geschicht,
der Spiegel erkennt kein Gesicht,
Der Winter der mir gebracht ließ Gift und Verfall,
nicht wissend warum ich mich festkrall’...

Das Puzzleteil, das mir gefehlt,
das ewig lang hat mich gequält,
liegt nun in meiner Hand.
Ich setze es ein und gleich wird mir klar,
was mir zuvor verborgen war...

Dies muss ein Wachtraum sein,
ein Duplikat der Realität,
dies muss ein Wachtraum sein...
Surreal und doch so echt...

Meine Gedärme zerfressen,
mein Herz hast mir ausgerissen,
dies kann nur ein Wachtraum sein...

Innerlich tot, entzweigespalten,
wandelnd durch dies’ eis’ge Welt,
sitzend unter dies’ Eichenbaum, schreibend nieder
meines Herzens Klagelieder...

Innerlich tot, entzweigespalten,
wandel’ ich durch dies’ eis’ge Welt,
sitzend unter dies’ Eichenbaum, schreibe ich nieder,
meines Herzens Klagelieder...

Ich halt’ dich fest, bleib’ nur bei mir,
wann nur, wann komm’ ich zu dir?

Nordstern, wo bist du hin?
Die Lücke, die du hinterlässt, ist zu groß?
Nordstern, ich kann dich nicht sehen,
was tat ich, dass ich dies’ verdien’?

Orientierungslos, allein, nicht begreifend, was geschehen,
in die Einsamkeit wider Willen getrieben.
Des Nachthimmels greller Glanz dir wurd’ genommen,
denkend an die Zeit, in der mein Nordstern schien...

Warum? Warum?
Musstest du gehen?
Warum? Warum muss ich dies durchstehen?
Track Name: IV - Falkenauge
Ist es möglich,
dass das Leben erfüllt von Illusionen,
„Such’ nach dem Glück und sein Fund wird dein Lohn“.
Von eisern’ Härte,
dies Gebot wird ewig sein,
doch eisern’ Kälte bringt der Winter,
bricht er erst herein.
Ist eisig’ Winter nach langem Feuer besser,
als allein zu sein?

Auf einmal wirkt alles so klar,
der Nebel, er ist fort,
was mach’ ich hier,
an diesem Ort?!

Ist es besser so, frag’ ich mich, dass sie fort ist?

Ich blickte durch der Falkenaugen ungetrübte Sicht,
sah ferne Länder, Himmel und Sternenlicht,
der Hoffnung bin ich mir nun gewiss, sie ist zum Greifen nah,
obwohl in dies’ Welt ist nichts von Dauer außer dir,
doch du bist nicht mehr da!

Der letzte Schild ist mein Verstand,
meine Waffe, die Hoffnung in mir,
die letzte Möglichkeit, den Sieg zu erringen
des Menschen höchste Form, gefühllos wie ein Tier.

Der Kampf wird nicht leicht,
die Hülle zu durchbrechen,
die Natur zu überlisten,
sich an ihr zu rächen...
Ich frage mich...
Ist es möglich...
Sich loszulösen...
Frei zu sein...

Bei dir zu sein.
Wieso lässt du mich allein?
Ich will doch nur bei dir sein.
Track Name: V - Rastlos
Rastlos...

Ich wart’ allein an Deck auf dich,
der kalte Wind stürmt ohne Gnade,
Land ist in ferner Sicht, fernab von bekannten Gestaden.

Den Kurs gesetzt auf unbekanntes Eiland,
die Segel zerfetzt, werde ich hier verweilen.

Die Nacht bricht herein,
die Sonne rot wie Blut,
lass’ mich nicht allein,
verlass’ mich nicht, mein Mut.
Finsternis,
hüllt mich ein,
dies Wagnis wird das letzte sein.

Dunkelheit ist das letzte, was mir bleibt.

Das Licht des Monds fällt auf mein Schwert...

Wo kommt es her,
dies Kraft in meiner Hand?
Licht durchströmt meinen Körper,
ich... Ich fühle dich.
Bist mir gefolgt, auf leisen Schritten,
gib’ mir die Kraft, die ich brauch’.

Frauenstimme: „Komm’ zu mir, mir ist so kalt...“

Ich erkenne dein Gesicht im Antlitz des Mondenscheins,
du verlangst nach mir, doch kannst du mich nicht sehen,
der Regen beginnt sanft mit leichten Tropfen zu fallen,
der glitzernde Himmel so wunderschön, doch der Mond, du, weinst...

Ich kann noch nicht gehen...
Track Name: VI - Sturmes Wut
Allein im Kampfe,
der Rücken zur Wand,
die Axt das letzte Mal in der Hand.
Ein letztes Aufbäumen
vor dem tiefsten Fall,
der Tod grinst hämisch,
doch ich bin bereit.

Die Hülle, sie ist schwach,
ein Sklave meiner Seele,
der Wille jedoch ist stark,
muss meinen Geist überlisten.
Die Grube für den Sarg ist schon ausgehoben,
doch noch ist meines inneren Sturmes Wut am toben.

Der Wind weht so stark und die
Wellen sind so hoch,
die Wolken so dunkel und so schwarz wie ein Loch,
das Ende des Seins ist so nah wie noch nie,
doch ich kämpf’ mit aller Kraft gegen die Melancholie.
Ich kann noch nicht fort!

Mit berstender Gewalt bricht der Sturm über mich her,
das Feuer, es brennt, doch kann es kaum mehr.
Der Kampf ums Überleben ist, was ich bestreit,
des Meeres schaum’ge Wogen lächeln mich an bitterkalt.

Die Wogen peitschen, die Planken brechen,
das Segel zerreißt, der Kampf scheint verloren.
Mein Schiff geht unter, gefressen vom Meer,
doch Land ist in Sicht, die Hoffnung bleibt in mir.

Der Regen, er drückt mich hinunter,
das Meer, es zieht mich hinab,
doch ich gebe nicht auf, es ist noch nicht zuende,
ich gebe nicht auf!

„Ich habe dich gefunden...“
„Was?? Du?! Wie... Wie ist das möglich? Ich will zu dir...“
„Du musst loslassen... Komm’ zu mir…“
„Endlich... Bin ich... Frei...“